Drogen legalisieren

In einer Resolution fordern 106 Leute dazu auf, die Kriminalisierung von Drogen neu zu überdenken. Die Zahl 106 ist absolut nicht unbedeutend, wenn man sieht, dass es allesamt Strafrechtsprofessoren sind – nach FAZ fast vierzig Prozent aller deutschen Dozenten, und allesamt Koryphäen des Rechts.

Das ist vernünftig. Denn die Gesetzgebung muss sich auch am „richtigen Leben“ messen. Weil dank unserer vollständigen Prohibition von Drogen selbst das anerkannt harmlose Cannabis ausschließlich unter der Theke gehandelt werden kann, ist lebensmittelrechtliche Kontrolle nicht möglich – und zwar, ich wiederhole, als Folge der gesetzlichen Prohibition.

Die Resolution listet das Kontraproduktive unserer Drogenpolitik in erfreulicher Klarheit auf.

Daumen hoch für die Initiative!


Nachtrag 10.4.2014 – der Aufruf ist im Original übern Jordan. Das Internet-Archiv hilft weiter. Oder laden Sie den PDF-Ausdruck runter.

(Kommentarfunktion aus.)

(Ursprung – Freitag, den 20. Dezember 2013, 00:00:00 Uhr)

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