Aus meinem Arbeitsleben

Kürzlich – in Zusammenhang mit meinem jüngsten SW-Projekt – suchte ich im Internet nach Arbeiten bei meinem früheren Arbeitgeber. Und wurde fündig.

In den Neunzigern arbeitete ich in Abteilung Dokumentation mit dem Werkzeug Interleaf, dessen Grafik-Modul geometrisch affine Abbildungen produzierte, und zwar punktgenau. Ich er­stell­te – neben technischer Betreuung der Do­ku­men­ta­tions­sys­te­me – Strichzeichnungen von nahezu der ganzen Flöte von Endgeräten.

Hier das Flaggschiff TH13 der T-Serie in einigermaßen brauch­ba­rer Qualität.

Wie hab ichs gemacht: rustikal. Mockup auf dem Schreib­tisch, dazu ein Zollstock aus dem Baumarkt; Maße ab­ge­nom­men und numerisch übertragen in die Grafikelemente (Auf­sicht). In den „Normwürfel“ einschnappen lassen. Wenn sy­ste­ma­tisch gemacht geht alles fix.

Bei Zeichnung der ersten Modells – Liegendes L, das Pro­dukt­de­sign hatte auf dem Markt seinerzeit Furore gemacht – kam meine Lernzeit hinzu, also nach Erinnerung grob 3 Wochen. Beim hier abgebildeten Modell hatte ich die Prinzipien voll drauf, außerdem konnte ich das geringelte Kabel als Baustein übernehmen – summa drei Tage.

Das Arbeitsleben brachte es mit sich, dass nach Fertigstellung viele Kollegen in meiner Abwesenheit Änderung vornahmen, um mit dem Produktentwicklungsprozess Schritt zu halten. Dass dabei der eine oder andere Schnitzer geschah: damit musste man leben.

(Ursprung – 18.11.2020)

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