EU-Wahl 2019

Ok, Wahl zum EU-Parlament steht an. 26. Mai, ist ein Sonntag.

Gleich vorab, die EU-Parlamentarier sind zwar paritätisch nach Nationen vertreten, nicht aber paritätisch nach Bevölkerungszahl: eine Luxemburger Stimme zählt genau so viel wie eine deutsche. Nicht genau demokratisch. Und korrekt hat das Parlament auch nichts zu melden, unbeschadet der fürstlichen Salärs. Fragen Sie mal M. Sonneborn nach den Diäten vor Spendenzulage. – Und trotz dieses Operettenparlaments lautet das erklärte Ziel „Vereinigte Staaten von Europa“. Ziemlicher Alptraum, wenn ihr mich fragt.

Radeln wir also fotagrafierenderweise durch die Innenstadt und lassen die Wahlplakate auf uns wirken.

Zunächst für die SPD K. Barley: derzeit noch Justizministerin, wird jetzt in die EU weggelobt.

Unangenehm aufgefallen ist sie durch Nähe zu George Soros, Milliardenspekulant, mit Wetten gegen das Britische Pfund reich geworden. Für besseres Verständnis googeln Sie mal nach „Leerverkäufen“. – Nun also, Soros sponsert verdeckt das Schlepperunwesen, das uns diese „Goldstücke“ beschert. Motiv sind zweifellos Put-Optionen auf den Euro. – Mit diesem Herzchen arbeitet sie also zusammen, und Ihr sollt sie jetzt da rein wählen. Mahlzeit.

Für den Frieden sind sie also. Nett. (Quatsch. Zur Friedenssicherung fehlen denen Grundkenntnisse.) Wenn es sie nicht gäbe, hätten wir hier also Bombenteppiche, richtig verstanden?

Schaun wir weiter, es gibt ja noch unsere Grünen: für Königinnenreiche auf unseren Wiesen!

Weibliche Einzelstücke aus dem Bienenstock: konsquent sind sie ja. Zum Sinnbild: die Bienenkönigin (weiblich!), zentral im Staat (ein Ideal bei den Grünen), sorgt permanent für den Nachwuchs (kein Ideal bei den Grünen). Also doch nur fast konsequent.

Aber ihr Interesse reicht ja noch viel weiter:

Meine Kritik in Kürze: woher die Bescheidenheit? Halten wir doch den Kontinentaldrift auf, noch ist es nicht zu spät. Die Plattentektonik wartet auf Euch, Grüne!

Spaß beiseite. Die quatschen vom CO2-Treibhaus. Der Anteil beträgt 0,0358%, das sind 0,358 Promille oder 358 CO2-Moleküle auf eine Million Luftmoleküle. Mehr Fragen?

Klimaschutz kennt keine Grenzen: Dummheit auch nicht. Und jetzt kommen wir zum Sahnehäubchen:

Nö ist sie nicht. Die EWG war ok als Wirtschaftsunion ohne politische Ambitionen. Die EU braucht eine Reform an Haupt und Gliedern.

Zur CDU.

McAllister, ehemaliger Ministerpräsident in Niedersachsen. Zur Person fällt mir nichts ein, stattdessen zur CDU – sowohl in der Kohl- als auch in der Merkel-Ära ein reiner Kanzlerwahlverein, verfolgte kritiklos die Chef-Linie, egal ob dumm oder klug. CDU ist in der EU-Fraktion EVP. Ziel der EVP ist „Vereinigte Staaten von Europa“.

Keine Plakate habe ich vorgefunden von der AfD. Ist die einzige Partei, die Manns genug ist, den Elefanten im Raum (EU) als solchen zu benennen. Ob sie der Heilsbringer ist, kann ich nicht sagen, und ob sie mein Kreuzchen kriegt, geht euch nichts an.

Habe die Ehre.

(Ursprung – Freitag, den 10. Mai 2019, 20:28 Uhr)

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