Allein auf weiter Flur?

Die Genderseuche zieht sich durch die deutsche Sprache. Die „Allgemeine Zeitung“ berichtet mit Titel Gendersprache – AfD allein auf weiter Flur vom Antrag der hessischen AfD, die Genderei einzustellen:

Der AfD-Abgeordnete Frank Grobe sagte, mit der Gendersprache entferne sich auch die Verwaltung immer weiter von der Alltagssprache des Volkes.

(...)

Sandra Funken (CDU) meinte, (...) Sprache müsse lesbar und verständlich bleiben. Ähnlich argumentierte der FDP-Parlamentarier Jürgen Lenders. Gleichberechtigung müsse sich ohne Verrenkungen in der Sprache widerspiegeln.

Die Linke halluziniert:

Ulrich Wilken (Linke) erklärte, Sprache müsse die Erfolge des Kampfes um Gleichberechtigung abbilden.

Zur Stimmung im Volk:

Fast zwei Drittel der Deutschen lehnen die Nutzung geschlechtsneutraler Sprache ab.

(...)

Neun von zehn Befragten verwenden laut der Umfrage privat keine genderneutrale Sprache, 74,6 Prozent auch beruflich nicht.

Der Titel „... allein ...“ geht wohl etwas in die Irre.

Ich habe einen Kommentar abgeschickt. Dieser überstand wohl den Freigabeprozess, verschwand nach einigen Stunden und erschien dann wieder:

Die durch Gendern verunstaltete Sprache ist Element des Gender Mainstream – von oben herab diktiert, um die Bevölkerung „zu besseren Menschen zu erziehen“. Es konterkariert das Konzept des souveränen Volks. Kein Mensch benutzt sie freiwillig.

„Egal, was kommt, nie sollst du so weit sinken, den Kakao, durch den man dich zieht, auch noch zu trinken.“ (Erich Kästner)

Merkwürdigerweise (Stand heute, 11.4.19) der einzige Leserkommentar.

(Via Genderama)

(Ursprung – Donnerstag, den 11. April 2019, 04:35 Uhr)

<< Home | Sitemap | A-Z | Impressum | Suche >>